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Abgang einer weiteren Führungskraft: Marc Itgen verlässt die Wirtschaftsförderung

Foto: Küstenblick

Der Wirtschaftsförderer der Stadt Cuxhaven, Marc Itgen, hat seinen Posten auf eigenen Wunsch gekündigt. Itgen reiht sich damit in die Liste prominenter Abgänge aus dem Rathaus ein, die zuletzt die Namen Martin Adamski, Andrea Pospich, Mirko Fink und Daniel Faßbender umfasste. Sein Abgang markiert einen weiteren Verlust für die Stadtverwaltung, die bereits den Weggang von Pospich zum Kreis Cuxhaven und Fink, der ebenfalls dorthin wechselt, zu verkraften hatte.

Die Konkurrenz zwischen der Stadtverwaltung Cuxhaven und dem Kreis Cuxhaven um hochqualifizierte Führungskräfte hat sich in den letzten Monaten zunehmend verschärft. Landrat Krüger vom Kreis und Oberbürgermeister Uwe Santjer von der Stadt Cuxhaven stehen im Mittelpunkt dieses Wettbewerbs, der sich um die Anwerbung der besten Talente für ihre jeweiligen Verwaltungen dreht.

Landrat Krüger hat sich dabei als besonders agiler und visionärer Akteur hervorgetan. Sein Ruf als Macher, der unkonventionelle Wege geht und offen für Neuerungen ist, macht den Kreis Cuxhaven für ambitionierte Führungskräfte attraktiv. Krüger wird geschätzt für seine klare Zielsetzung und seinen Drang, Dinge voranzutreiben.

Im Gegensatz dazu steht Oberbürgermeister Santjer, dem eine gewisse Entscheidungsschwäche und Mangel an visionärer Führung nachgesagt wird. Kritiker werfen ihm vor, eher auf Harmonie innerhalb der Verwaltung zu setzen, als klare Ziele zu verfolgen und umzusetzen.

Der Weggang von Marc Itgen ist somit nicht nur ein Verlust für die Stadt Cuxhaven, sondern auch ein Symptom für tiefer liegende Herausforderungen in der städtischen Verwaltungsführung.

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