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Bezahlkarte für Asylbewerber?

„Auch Kartenlösung wäre nicht ohne zusätzlichen Aufwand machbar“

Helmut Dedy, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetages, in einer Stellungnahme gegenüber dem Evangelischen Pressedienst (epd)

„Eine Geldkarte oder Guthabenkarte für Asylbewerberleistungen – das klingt einfach, kann aber je nach Ausgestaltung sehr kompliziert werden.

Die Städte können sich eine solche Karte vorstellen, wenn sie einfach handhabbar und möglichst bundesweit einheitlich gilt. Sie könnte die monatlichen Sätze für die Bedürfnisse des täglichen Lebens und für den eigenen Haushalt umfassen. Aber auch eine Kartenlösung wäre nicht ohne zusätzlichen Aufwand für die Städte machbar.

Sollten sich Bund und Länder auf eine Bezahlkarte für Asylbewerberleistungen verständigen, müssen sie die Umsetzung eng mit den Kommunen abstimmen und die zusätzlichen Kosten übernehmen.

Eine Bezahlkarte wird Geldzahlungen nicht völlig auszuschließen. Denn es wird immer wieder einzelne Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz geben, wie Unfall- oder Krankheitskosten, die nicht über solche Karten abgewickelt werden können. Dafür müssten dann weiter Geldleistungen für den Einzelfall organisiert werden.“

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