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Bund unterstützt Ausbau des Cuxhavener Hafens mit finanziellen Mitteln

Foto: Bundeswirtschaftsministerium

Cuxhaven, 22. März 2024 – In einer für Cuxhaven wichtigen Entscheidung hat der Bund zugesagt, sich finanziell am Ausbau des Cuxhavener Hafens zu beteiligen. Diese Entwicklung folgt auf wochenlange Gespräche und markiert einen entscheidenden Schritt in der Förderung der Infrastruktur und der erneuerbaren Energien in Deutschland. Die Gesamtkosten für das ambitionierte Projekt belaufen sich auf rund 300 Millionen Euro.

Das Bundeswirtschaftsministerium bestätigte, dass die Bundesregierung einen Teil der Kosten für die Erweiterung des Seehafens Cuxhaven übernehmen wird. Diese finanzielle Unterstützung erfolgt im Rahmen des Bundesprogramms der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“. Die genaue Höhe der Bundesmittel und technische Details des Ausbaus stehen noch zur Klärung aus.

Staatssekretär Stefan Wenzel aus dem Bundeswirtschaftsministerium betonte die Bedeutung des Hafenausbaus für die Förderung der erneuerbaren Energien, insbesondere im Bereich der Offshore-Windkraft. Daniela Kluckert, Staatssekretärin im Bundesverkehrsministerium, unterstrich die Bedeutung der Bundesbeteiligung als Zeichen der Verantwortungsübernahme für die deutschen Seehäfen, gemäß der Nationalen Hafenstrategie.

Der niedersächsische Wirtschaftsminister Olaf Lies (SPD) begrüßte die Zusage des Bundes als „gute Botschaft“ und „wichtiges Signal“ für die Zukunft der Energieversorgung in Deutschland. Der Ausbau des Cuxhavener Hafens, einschließlich der Erweiterung um drei zusätzliche Liegeplätze, ist von entscheidender Bedeutung für den Umschlag von Windkraftanlagen, die in der Nordsee errichtet werden. Niedersachsen hatte gefordert, dass sich der Bund mit einem Drittel der Kosten, also etwa 100 Millionen Euro, beteiligt.

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