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Deutsche Bauernverbände rufen zu landesweiten Aktionen auf

Ab dem 8. Januar 2024 mobilisiert der Deutsche Bauernverband, in Zusammenarbeit mit den Landesbauernverbänden und LsV-Deutschland, für eine landesweite Aktionswoche. Ziel der Kampagne ist es, gegen die geplante Streichung des Agrardiesels und der Kfz-Steuerbefreiung vorzugehen. Die Aktionswoche startet am 08. Januar mit angemessenen Demonstrationen und Aktionen in ganz Deutschland.

Die Bauernverbände betonen den großartigen Rückhalt in der Bevölkerung, der für die Fortsetzung ihres Engagements entscheidend ist. Informationen zu lokalen Aktionen und Veranstaltungen sind bei den jeweiligen Landes- und Kreisbauernverbänden sowie LsV-Gruppen erhältlich.

Höhepunkt der Protestwoche wird eine Großdemonstration am 15. Januar 2024 in der Hauptstadt sein, die als starkes Signal an die Regierung und die Öffentlichkeit gesendet werden soll.

Der Küstenblick sprach mit Gerriet Gerdts, dem stellvertretenden Vorsitzenden des Kreisbauernverbandes:

Küstenblick: Werden die Landwirte auch in Cuxhaven demonstrieren?

Gerriet Gerdts: „Das werden wir jetzt, im alten Jahr, nicht diskutieren. Ich vermute aber, dass etwas passieren wird.“

Küstenblick: Sind Sie unzufrieden mit der Bundesregierung?

Gerriet Gerdts: „Ja, nicht nur wir Landwirte werden gegen die aktuelle Agrarpolitik demonstrieren. Ich erhalte sehr viel Unterstützung vom gesamten Mittelstand. Die angekündigte Demo soll bundesweit eine Demonstration gegen die Bundesregierung werden.“

Küstenblick: Viele Gruppierungen mit AfD-Nähe und die AfD selbst scheinen das Anliegen der Landwirte zu instrumentalisieren. Haben Sie damit Probleme?

Gerrit Gerdts: „Nein, es gibt immer Menschen, die die Gunst der Stunde nutzen und eine Kampagne kapern. Wir demonstrieren mit dem Mittelstand gegen die Agrarpolitik der Ampelkoalition. Wir lassen uns von der AfD nicht instrumentalisieren.“

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