Küstenblick

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Elbe-Weser-Dreieck

Elektrifizierung und Geschwindigkeitserhöhung

ABS Cuxhaven – Stade geht in Planungsphase

Das Verkehrsministerium hat aktuelle Informationen zum Ausbau der Strecke Cuxhaven – Stade veröffentlicht. Die sogenannte ABS (Ausbau- und Neubaustrecke) Cuxhaven – Stade umfasst die Elektrifizierung dieser Bahnstrecke und eine Erhöhung der Höchstgeschwindigkeit auf 160 km/h.

Derzeit befindet sich das Projekt noch in einem frühen Stadium. Die Grundlagenermittlung sowie die Vorplanung werden derzeit von der DB Netz AG durchgeführt. Es ist zu beachten, dass die Strecke zwischen Cuxhaven und Stade bisher nicht elektrifiziert ist. Sie wird sowohl von Güterzügen, die zwischen dem Hafen Cuxhaven und dem Rangierbahnhof Maschen pendeln, als auch von Personenzügen im Nahverkehr zwischen Cuxhaven und Hamburg Hbf genutzt.

Mit der geplanten Elektrifizierung und Geschwindigkeitserhöhung ergeben sich einige Vorteile. So kann die Fahrzeit im Personennahverkehr zwischen Cuxhaven und Stade um 12 Minuten verkürzt werden. Zudem können alle Verkehrsdienste elektrisch betrieben werden.

Eine interessante Anmerkung des Ministeriums betrifft den eingleisigen Abschnitt der Strecke zwischen Himmelpforten und Hechthausen. Dieser wird laut dem BVWP 2030 (Bundesverkehrswegeplan) beibehalten, da die Projektziele wirtschaftlich auch ohne einen durchgängigen zweigleisigen Ausbau erfüllt werden können.

Die Planungen für den Ausbau der ABS Stade – Cuxhaven begannen Anfang 2021. Derzeit laufen Baugrund-, Umwelt- und Schalluntersuchungen im Rahmen der Grundlagenermittlung. Nach erfolgreicher Ausschreibung und Vergabe der Vorplanungsleistungen wird mit dem Start dieser im 4. Quartal 2023 gerechnet.

Abschließend betont das Ministerium, dass die volle Wirkung der ABS Cuxhaven – Stade nur in Kombination mit weiteren Maßnahmen im Knotenpunkt Hamburg erzielt werden kann. Insbesondere wird die neue Verbindungskurve Hamburg Hbf – Stade in Hamburg-Harburg hervorgehoben. Diese erlaubt es, die Nahverkehrsrelation zwischen Hamburg Hbf und Stade künftig ohne den bisher erforderlichen, zeitaufwändigen Fahrtrichtungswechsel zu bewältigen.

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