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FDP: Wolfsbestände ebenso managen wie Rot- und Damwild

Foto: Wildfaces / Pixabay

Zu einem möglichen Wolfsabschuss haben sich die grünen Bundesminister Özdemir und Lemke geäußert. Dazu erklärt der stellvertretende Landesvorsitzende und Sprecher für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und regionale Entwicklung der FDP Niedersachsen, Dr. Gero Hocker MdB: 

“Dass die grünen Minister Özdemir und Lemke eine Initiative ankündigen, den Abschuss von Wölfen zu erleichtern, ist nicht nur ein überfälliger Schritt zugunsten von mehr Biodiversität und Hochwasserschutz, sondern beweist außerdem, dass das sprichwörtliche Bohren dicker Bretter in der Politik manchmal zum Erfolg führt: Denn die Forderung, Wölfe zu jagen und einzelne Tiere unbürokratisch entnehmen zu können, wird seit Beginn der Wahlperiode innerhalb der Koalition kontrovers diskutiert.
Wenn nun tatsächlich endlich eine pragmatische Lösung herbeigeführt wird, ist es im Nachhinein egal, wer hier wen hat „zum Jagen tragen“ müssen. Das Leid von mittlerweile tausenden Schafen, Ziegen, Fohlen und Kälbern im ganzen Land hat somit endlich ein Ende. Es scheint, als hätten die jüngsten tragischen Ereignisse in Niedersachsen dazu geführt, dass bei den beiden Grünen endlich ein Umdenken stattgefunden hat.

Wenn es die Minister mit einer unbürokratischen Regelung ernst meinen, bedarf es hierfür allerdings keines neuen Gesetzes, wie sich die Bundesregierung in mehreren Medien zitieren lässt. Bereits der Koalitionsvertrag der Berliner Ampelparteien benennt die Notwendigkeit eines Bestandsmanagements. Mit dem Jagdrecht existiert bereits ein hervorragender Rahmen zum Management von Wildtierpopulationen. Was für Rot- und Damwild richtig ist, soll auch endlich für den Wolf gelten.“

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