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Sechs Unfälle bei Glätte im Landkreis Stade

Foto: Polizei Stade

Seit Beginn der Schneefälle am gestrigen Abend ist es im Landkreis bisher zu sechs Unfällen durch Schnee- und Eisglätte gekommen.

In Harsefeld kam es am gestrigen frühen Abend gegen 18:50 h auf der Griemshorster Straße zu einem Auffahrunfall hinter einer roten Ampel. Auch hier hatte sich die 49-jährige Unfallverursacherin mit ihrem Mitsubishi offenbar bei Glätte verschätzt und konnte ihr Fahrzeug nicht mehr rechtzeitig zum Stehen bringen. Sie fuhr dann auf einem Opel-Astra eines 50-jährigen Harsefelders auf. Dieser wurde dann wiederrum auf den Mercedes einer 34-jährigen Harsefelderin geschoben.

Gegen 20:30 h am gestrigen Abend kam ein 54-jähriger Fahrer eines Volvo-LKW aus Sembach in Stade in der Depenbecker Straße bei Schneeglätte von der Fahrbahn ab und in den Seitenraum. Der LKW musste später durch eine Bergungsfirma geborgen werden.

Gegen 07:05 h hat ein bisher unbekannter Autofahrer auf der Bundesstraße 73 in Agathenburg bei Schneeglätte offenbar eine dortige Verkehrsinsel überfahren und zwei Verkehrsschilder aus der Verankerung gerissen. Ohne sich jedoch um die Schadenregulierung zu kümmern, ist der Fahrer anschließend weitergefahren. Hier wird nun wegen Unfallflucht ermittelt.

In Drochtersen kam gegen 07:30 h eine 38-jährige Skodafahrerin in der Großenwöhrdener Straße bei schneebeckter Fahrbahn nach rechts von der Straße ab und zerstörte einen Leitpfosten und ein Straßenschild im Seitenraum.

Gegen 09:45 h kam auf der Autobahn A 26 zwischen den Anschlussstellen Horneburg und Jork ein Milchlaster mit Anhänger bei Glätte ins Schleudern und nach rechts in die Schutzplanke. Dabei stürzte der Anhänger um und es liefen mehrere tausend Liter der geladenen 16 Tonnen Milch aus. Für die Bergung des Anhängers und des LKW sowie die Reinigung der Fahrbahn musste die Autobahn zeitweise voll gesperrt werden. Die Feuerwehr Horneburg rückte mit ca. 15 Feuerwehrleuten an der Unfallstelle an, sicherte die Fahrzeuge ab, versuchte zunächst das Leck in dem Tankanhänger zu schließen und kümmerte sich um erste Absperrmaßnahmen.

Verletzt wurde bei den Unfällen niemand, der Gesamtsachschaden bei allen Unfällen dürfte sich auf mehrere zehntausend Euro belaufen.

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