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Anwohner der Wilhelm-Heidsiek-Straße fordern Mitsprache bei Sanierung

Eine Bürgerinitiative zeichnet sich in Cuxhaven ab, wo 23 Anwohner der Wilhelm-Heidsiek-Straße einen Brief an die Stadtverwaltung gerichtet haben, um ihre Sorgen und Vorstellungen hinsichtlich der bevorstehenden Straßensanierung zu teilen. Die Bewohner setzen sich für eine direkte Beteiligung an der Planung ein, um das charakteristische Erscheinungsbild ihrer Straße zu erhalten.

Die Hauptanliegen der Anwohner kreisen um den Erhalt des historischen Großpflasters, das durch eine moderne Asphaltdecke ersetzt werden soll. Diese geplante Änderung hat unter den Anwohnern für Unruhe gesorgt, da sie befürchten, dass der einzigartige Charakter ihrer Straße dadurch verloren gehen könnte. „Das Großpflaster steht für die Geschichte unserer Straße“, erklärt ein Anwohner, „und wir möchten diese Geschichte für zukünftige Generationen bewahren.“

Darüber hinaus lehnen die Anwohner die Pläne zur zusätzlichen Bepflanzung und vor allem die Reduzierung der Parkplätze ab. Angesichts des Wegfalls von bis zu sieben Parkplätzen befürchten sie eine Verschärfung der bereits angespannten Parkplatzsituation. „Eine Sanierung ist notwendig“, sagt eine Bewohnerin, „doch sie sollte nicht zu Lasten unserer täglichen Bedürfnisse gehen.“

Auffällig ist, dass die Anwohner in ihrem Schreiben die Erhebung von Straßenausbaubeiträgen, die zwischen 10.000 und 30.000 Euro variieren können, je nach Größe der angrenzenden Immobilien, nicht kritisieren. Der Fokus ihrer Sorgen liegt vielmehr auf der Bewahrung des Straßenbilds und den praktischen Auswirkungen der Sanierungsmaßnahmen.

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