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Straßenbauarbeiten an der Kreisstraße 54 zwischen L 135 und Schwegen frühzeitig abgeschlossen – Sperrung aufgehoben

Foto: Landkreis Cuxhaven

Die seit dem 25. April durchgeführten Sanierungsarbeiten des Streckenabschnitts der Kreisstraße 54 zwischen der Landestraße 135 und Schwegen (Ortsschild) konnten früher als geplant beendet werden. Die Straßensperrung wurde aufgehoben.

Durch die wieder sehr gute Zusammenarbeit mit der beauftragten Firma konnten die Bauarbeiten an der Kreistrasse 54 in Schwegen vorzeitig erfolgreich abgeschlossen worden. Kleinere Restarbeiten sind noch zu erledigen, sodass vorübergehend auf dieser Strecke eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 50 km/h gilt. Die restlichen Arbeiten werden ab Montag, den 06. Mai unter örtlicher halbseitiger Sperrung durchgeführt, wobei der Verkehrsfluss aufrechterhalten bleibt.

1000 Tonnen abgefräst und recycelt – Anwendung eines nachhaltigen Verfahrens

Die Kreisstraße 54 bei Schwegen wurde auf einer Länge von ca. 800 m im Tiefausbau vollflächig erneuert. Vor der Baumaßnahme hatte die Straße Schäden wie: starke Welligkeit in Längsrichtung, Absackungen in Teilbereichen und Aufreißen der Asphaltoberfläche.

Zunächst wurden die oberen 14 cm Asphalt (ca. 1000 Tonnen) abgefräst und zu einer Asphaltmischanlage transportiert, wo das Material in neuen Asphalt (für andere Baumaßnahmen) recycelt wurde. Anschließend wurde der vorhandene Restasphalt / Natursteinpflaster und Boden ca. 30 cm abgefräst, nachgebrochen und gemischt, um das entstandene Baustoffgemisch zu homogenisieren. Mit dem Baustoffgemisch konnte so ein Vorprofil hergestellt werden. Anschließend wurden ca. 1.800 Tonnen Asphalt in zwei Schichten eingebaut.

Um die Tragfähigkeit der Straße zu verbessern, entschied sich der Landkreis Cuxhaven für den Einbau einer hydraulisch gebundenen Tragschicht mit dem Bindemittel „Novocrete“. Ein großer Vorteil dieses Verfahrens ist die Herstellung einer hydraulisch gebundenen Tragschicht mit Bindemittel im überwiegenden Baumischverfahren. Im Vergleich zu einer klassischen Vorgehensweise hätten zusätzlich ca. 3.000 Tonnen Material abtransportiert und 3.000 Tonnen wieder zurücktransportiert und eingebaut werden müssen.

Die Vorteile dieses Verfahrens: Es ist kostensparend, verkürzt die Bauzeit, ist Nachhaltig durch Material- und Ressourcenschonung, hat einen geringen Energieverbrauch durch Wegfall von Transport, Gewinnung und Verwertung von Straßenbaustoffen und Reduzierung von CO2-Emissionen.

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